JES NRW 2.0 – Streetwork & more

JES NRW 2.0 ist ein durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen finanziertes Selbsthilfeförderprojekt.
Primäres Ziel ist es, wieder mehr Menschen für ein Selbsthilfeengagement vor Ort zu gewinnen.

Gesucht werden Substituierte und Ehemalige genauso wie aktuell Drogen gebrauchende Menschen, die neue Lebenswege entwickeln und realisieren wollen. Entsprechend dem JES-Leitbild gibt es hierzu keine Vorgaben und auch keine Dogmen. In diesem Sinne können die individuellen und Gruppenziele sowohl eher persönlicher als auch gesellschaftspolitischer Natur sein.

Die Mehrzahl der in Deutschland heute noch aktiven JES-Gruppen engagiert sich darüber hinaus auch im Rahmen des bestehenden Hilfesystems. Sie tragen mit ihrem Engagement zur Vielfalt des kommunalen Angebotsspektrums bei.

Die weiteren positiven Effekte des JES-Selbsthilfeengagement wurden von Frederic Fredersdorf im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erforscht und dargelegt.

Selbsthilfe braucht Förderung und Unterstützung

Die Selbsthilfe Ehemaliger, Substituierter und Drogen gebrauchender Menschen braucht aus mehreren Gründen insbesondere infrastrukturelle Unterstützung durch Kommunen und das etablierte Hilfesystem. Wohl wesentlicher Grund ist, dass nach teilweise Jahrzehnten langem Leben innerhalb des prohibitiven Systems kaum (finanzielle) Ressourcen für ein solches Engagement vorhanden sind.

Noch vor 10 Jahren fanden sich in vielen nordrhein-westfälischen Städten solche Unterstützungsstrukturen und mit diesen in vielen Städten auch JES-Gruppen. Dieses verlorene Potential will das Projekt JES NRW 2.0. reaktivieren. Zu diesem Zweck werden in den Kommunen Kooperationspartner gesucht, die das Projekt vor Ort aktiv unterstützen!

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit oder wollen das Projekt anderweitig unterstützen?

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